Die größten Herkunftsländer

Syrien 3880000geflüchtete Menschen
Afghanistan 2590000geflüchtete Menschen
Somalia 1110000geflüchtete Menschen
Sudan 648900geflüchtete Menschen

Willkommenskultur, Flucht und geflüchtete Menschen

– das sind Begriffe, die die Nachrichtenlage und die Gefühle vieler Menschen besonders beherrschen. Die Feuerwehren sind gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren ein Spiegel der Gesellschaft. Sie sind „mittendrin“. Daher sind sie von den aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft unmittelbar auch selbst betroffen. Aber sie haben die Möglichkeit, die Entwicklung selbst mit zu beeinflussen.

Sie müssen sich von den Entwicklungen nicht„überrollen“ lassen. Damit die Feuerwehren und ihre Nachwuchs-Organisation Jugendfeuerwehr hier  erfolgreich unterwegs sein können, nehmen der Landesfeuerwehrverband (LFV) und die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Heimat • Menschen • Vielfalt = Feuerwehr!“ am Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern teil.

Ziel ist es, die Basis der Feuerwehren und die Bevölkerung für das Thema Willkommenskultur, Flucht und geflüchtete Menschen zu sensibilisieren.

Wer ist ein „Flüchtling“?

Nach der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 ist ein Flüchtling eine Person, die „[. . .] aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will [. . .]“1

 

Aus völkerrechtlicher Sicht wird unterschieden zwischen Menschen, die aus
den oben genannten Gründen aus ihrer Heimat flüchten mussten und jenen, die ihr Heimatland vermeintlich freiwillig verlassen. Wirtschaftliche Not und Perspektivlosigkeit werden demnach nicht als Fluchtgründe anerkannt. Unabhängig davon, wie groß die ökonomische Not im Herkunftsland ist, werden die Asylanträge der Menschen, die oft auf beschwerlichen und lebensgefährlichen Wegen in Deutschland ankommen, in den meisten Fällen abgelehnt. Die offizielle Bezeichnung der betreffenden Personen lautet

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