Toleranz statt Ignoranz

Feuerwehr aktiv gegen Extremismus und Hate Speech

 

In Zeiten von schleichendem Alltagsrassismus, zunehmdender Fremdenfeindlichkeit in öffentlichen Debatten und Hasskommentaren in sozialen Medien in nie dagewesenem Ausmaß haben Extremisten und -populisten leichtes Spiel, ihre verfassungsfeindlichen Ansichten in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Für die Feuerwehr steht der Mensch im Vordergrund, ungeachet seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Obwohl politisch neutral, müssen wir fortgesetzt klarstellen, dass in den Reihen der Feuerwehr kein Platz für Extremismus und Rassismus ist und Ausgrenzung sowie Fremdenhass nicht geduldet werden. Feuerwehr steht für Offenheit und Vielfalt.

Unter dem Motto „Toleranz statt Ignoranz“ will der Landesfeuerwehrverband sein Angebot der Weiterbildung um die Aufklärungsarbeit über Extremismus jeglicher Art erweitern. Im Jahr 2021 werden wir in Seminaren und Lehrgängen über aktuelle Entwicklungen und Erscheinungsformen im Bereich Extremismus und Möglichkeiten zur Früherkennung von Extremisten in den eigenen Reihen informieren. Auch sollen Handlungsoptionen für Entscheidungsträger aufgezeigt werden. Hierzu konnten wir einen Feuerwehrkameraden mit langjähriger Erfahrung in der Extremismusbekämpfung zur Unterstützung gewinnen.


 

Wir setzen uns aktiv gegen Extremismus ein. Egal, ob von links oder rechts: Extremismus hat in der Feuerwehr keinen Platz. Um Feuerwehren bei Problemen mit Extremismus unterstützen zu können, bieten wir Euch zahlreiche Angebote.

Ansprechpartner:

Frank Hofmann

Landesbauftragter für Extremismusprävention

E-Mail: extremismuspraevention@lfv-rlp.de